Nun ja, zurück zur Reise. Nach einer gut 6-stündigen Busfahrt von Sukhothai nach Chiang Mai checkten wir am frühen Nachmittag direkt im Guesthouse ein. Als wir nach Verstauen der Rucksäcke wieder zur Rezeption kamen, wurden wir von der Besitzerin erstaunt gefragt, ob wir nicht erstmal duschen und uns ausruhen wollten, danach würde sie uns auf einer Karte die Sehenswürdigkeiten erklären. Anscheinend stanken wir. Aber ok, eine gute Stunde später betraten wir dann vorsichtig wieder den Eingangsbereich, dieses Mal schien aber alles zu stimmen und sie gab uns eine Straßenkarte und ein paar Erklärungen dazu. Wir marschierten los und kamen ohne auf die Karte zu gucken direkt zum Wat Chiang Man. Es ist, glaub ich, auch unmöglich in Thailand umher zu schlendern und keinen Tempel zu entdecken:
Danach besuchten wir Chiang Mais Nightmarket, ein nächtlicher Markt der jeden Sonntag Abend die Innenstadt lahmlegt. Was auffiel: die Stände boten nur an, es wurde nichts aufgedrängt, was das Bummeln noch ein Stückchen angenehmer machte. Dann ging es ins Bett, da wir am nächsten Morgen bereits um 6.30 Uhr vor unserem Hostel eingesammelt wurden und nach einer guten Stunde holpriger Fahrt ins Landesinnere am Elephant Jungle Sanctuary ankamen. Das Elepehant Jungle Sanctuary distanziert sich von den üblichen Touren, wo man auf den Rücken der Elefanten reitet und diese dazu noch unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Stattdessen finden die Tiere im EJS eine Zuflucht, und werden wieder mit Menschen vertraut gemacht. Das beginnt mit Bestechung in Form von Essen:
Hat geklappt:
Nun durften wir unsere Gewänder ausziehen (Elefanten haben eine sehr gute Farbwahrnehmung, mit Hilfe der Gewänder kommen die täglich neuen Besucher den Elefanten bereits vertraut vor und sie werden keinem unnötigen Stress ausgesetzt), die Elefanten wollen plantschen:
Nach einem einfachen Mittagessen mussten wir uns auch schon wieder verabschieden und es ging zurück nach Chiang Mai, wo wir uns erstmal duschten und ausruhten (die Besitzerin des Guesthouses hatte nämlich wieder skeptisch geguckt). Frühabends schlenderten wir dann noch durch die Stadt, aßen in einem abgelegenen Lokal Thailands Nationalgericht Pad Thai und gingen danach noch auf ein Bier in eine Bar. Chiang Mai gefiel uns.
Gestern flogen wir dann nach Krabi. Diese kleine Stadt im Süden des Landes lebt vor allem vom Tourismus der Strände an der Südküste, hat selbst aber nicht viel zu bieten, da die Strände gute 35 Kilometer entfernt liegen. Außer einer Sache, und das war auch überhaupt der Grund für unseren Aufenthalt: Der Tiger Cave Tempel. Etwas außerhalb thronte er am Gipfle eines kleinen Berges, nur über eine 1237-Stufen lange Treppe zu erreichen (ich hab nicht gezählt, das hatten zum Glück schon andere vor mir übernommen). Da es hier tagsüber ja sehr heiß (37°C) und schwül wird, sind wir bereits morgens los:
Gestern flogen wir dann nach Krabi. Diese kleine Stadt im Süden des Landes lebt vor allem vom Tourismus der Strände an der Südküste, hat selbst aber nicht viel zu bieten, da die Strände gute 35 Kilometer entfernt liegen. Außer einer Sache, und das war auch überhaupt der Grund für unseren Aufenthalt: Der Tiger Cave Tempel. Etwas außerhalb thronte er am Gipfle eines kleinen Berges, nur über eine 1237-Stufen lange Treppe zu erreichen (ich hab nicht gezählt, das hatten zum Glück schon andere vor mir übernommen). Da es hier tagsüber ja sehr heiß (37°C) und schwül wird, sind wir bereits morgens los:
Die Stufen waren leider nicht genormt und zwischen Knöchel- und Knie-hoch. Unterwegs trafen wir noch auf Schaulustige:
Endlich geschafft:
Und was für eine Aussicht auf Krabi, da hat sich der Aufstieg doch gelohnt:
Nachdem unsere Körper beschlossen hatten, das Schwitzen so langsam wieder auf ein Minimum runter zu fahren und wir den Ausblick genug genossen hatten, stiefelten wir auch schon wieder den Berg runter. Etwas entspannter als bergauf, aber die Beine machten sich bemerkbar und fingen an zu Zittern. Jetzt sitzen wir im Guesthouse und machen es wie die Einheimischen: die Mittagshitze aus dem Weg gehen und unsere Weiterreise planen, denn morgen früh geht bereits der Flieger nach Singapur.
Bis die Tage dann! :)

